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Eduard von Winterstein
Ein Nestor der deutschen Schauspielkunst in Annaberg
„So wurde die Annaberger Zeit eine der schönste meines Berufslebens” – schreibt Eduard Clemens Anna Freiherr von Wangenheim, genannt Eduard von Winterstein, in seinen Memoiren als Resümee eines knapp zweijährigen Aufenthaltes in dem „entzückenden
kleinen Städtchen, eingebettet zwischen Bergen mit reizenden altertümlichen Strassen und Häusern“.
Eduard von Winterstein im Januar 1906
Man schrieb das Jahr 1893. Am unteren Ende der damaligen
Kaiser-Wilhelm-Strasse (der heutigen Buchholzer) wartet das neue Stadttheater auf seine Eröffnung am 2. April. Die Bürger Annabergs hatten unter der rührigen
Leitung ihres Theatervereins, durch Spenden von Geschäftsleuten, der Freimaurerloge und einigen Mäzenen von außerhalb, die stattliche Summe von
230.000 Reichsmark gesammelt, um dieses Kleinod im spätklassizistischen Stil zu errichten. Neben dem Engagement von Technikern und Künstlern benötigte man
einen Intendanten, den man in Georg Kurtscholz in Chemnitz fand und der als junger Mann die Geschicke des Neuen Stadt-Theaters – wie es zunächst hieß - als erster Direktor bis 1907 leitete. ...
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"Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute" von Gotthard B. Schicker lesen >>> Informationen
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