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E wahrer Edelstaa
Frohnauer Hammer endlich mit Holzschindeln gedeckt
Am 4.4.2008 um 13 Uhr war es endlich so weit: Das Dach des alten Hammerwerkes in Frohnau ist vollständig mit über 40.000 Holzschindeln fertig gedeckt.
Während einer Feierstunde mit
Bergmannsmusik der Frohnauer Knappschaft, Erlebnisberichten und einem anschließenden kulinarischen Empfang - u.a. mit Brotschindeln - im Herrenhaus, bedankte sich Barbara Klepsch,
Oberbürgermeisterin der nunmehrigen Hauptstadt des Erzgebirges Annaberg-Buchholz, u.a. bei den Architekten, Bauarbeitern, Schindelherstellern, dem Hammerbund Frohnau sowie
beim Museumsdirektor Jörg Bräuer für deren engagierte Arbeit. In den nachfolgenden Reden wurde auch auf die Schwierigkeiten bei der Beschaffung der denkmalgerechten Schindeln hingewiesen.
Es wurde mehrfach betont, dass es
ohne die Unterstützung der Medien, aber insbesondere durch die Aktion "Schindeln statt Blech", die auch auf dieser HP beworben wurde und auf eine Initiative des Hammerbundes zurück geht, es
nicht zu einem derartigen Erfolg gekommen wäre. Neben der großzügigen Finanzierung aus öffentlichen Mitteln waren es vor allen Dingen die privaten Spender aus dem In- und Ausland, die durch den
symbolischen Kauf von Schindeln (Anteilscheine für Förderer) wesentlich mit zur Finanzierung dieses "wahren Edelstaas" beigetragen haben.
Matthias Förster, der Pressesprecher des Rathauses in Annaberg, überraschte die zahlreichen Bürger der Stadt und ihre Gäste auf der
anschließenden Feier mit vier neuen Versen zum alten Hammerlied, die mit großer Begeisterung von den Anwesenden mitgesungen wurden:
Dr Stolz von unnern Hammerwerk, e
wahrer Edelstaa, dos is dos neie Schinneldach do unten in Fruhnaa. Zwee Gar gieh ich benn Haus vürbei, un här de Hämmer gieh, un denk: Es muss bald fartig warn, mit Schindeln, dos ward schie.
Ref.: Dr alte Hammer, Hammer, Hammer, Hammer in Fruhnaa, an den hammr, hammr, hammr unre Freid halt dra.
Wer auch die anderen drei neuen Strophen singen möchte, der wende sich bitte direkt an Matthias
Förster, Fröbelstraße 10, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: (03733) 64611 oder mfbuchholz@t-online.de
Fotos: Gotthard B. Schicker
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