Erzgebirgstreff
Die Seite für alle Erzgebirger in Nah und Fern
von Gotthard B. Schicker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sexus

Charitas Zeumer(in) - Annaberger Toleranz

Zu allen Zeiten waren Menschen die sich anders gaben, lebten, aussahen oder auch nur dachten als es die gesellschaftlichen "Normen" verlangten, Zielscheiben des Spottes, der Verachtung, Knechtung, Erniedrigung, Beleidigung, Demütigung, Verfolgung, Vertreibung und nicht selten der Vernichtung. Zu allen Zeiten maßten sich "Normierte" an, über Minderheiten jeglichen Couleurs moralisch zu befinden und ihre vermeintlich rechtlichen Stäbe zu brechen. Bis hinein in die unmittelbare Gegenwart reicht die Ausgrenzung derer, die anders sind, -  ob nun ihrer Erscheinung, ihrem Wesen, ihrer Anschauung von der Welt oder ihrem sexuellen Verhalten nach. Auch in noch so gepriesenen Demokratien, - von der Römischen Polis bis zu scheinbar demokratischen Staatsgebilden unserer Tage - , bestimmte die, wie auch immer angepaßte Mehrheit ,über die "Bunten Vögel", die Außenseiter, die lobbylosen Minderheiten, denen man seinen ganzen existenziellen Frust, seine Verzagtheit, Hilfs- und Hoffnungslosigkeit, seine Wut und Verzweiflung, seine Gereiztheit , -  eben den ganzen Haß auf scheinbar "Übermächtiges" entgegen -schleudern kann. Im Wechselspiel der Zeiten können dies mal Juden, Christen, Kommunisten, Radfahrer, Fußgänger, Frauen , Kinder, Ausländer, Punks oder Homosexuelle sein. Daß es sich bei dieser bunten Vielfalt lediglich um die Differenzierung der Masse handelt, zu der jeder einzelne selbst irgendwie gehört, wurde noch zu keiner Zeit  massenhaft begriffen...

Den gesamten Text können Sie im Buch
"Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute"
von Gotthard B. Schicker lesen
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