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Artur Schramm - das
“Klaane Getu”
Das verkannte Genie
Fremde und persönliche Erinnerungen an den Heimatdichter Arthur Schramm aus Annaberg
Auf die Berge will ich steigen, um zu schaun ins tiefe Tal. Droben sich die Hände reichen Berg und Himmel allzumal . . .
. . . so beginnt eines der zahlreichen Wanderlieder unseres dichtenden
Erzgebirgsoriginals Arthur Schramm. Fast täglich konnte man ihn auf seinem Weg zum Pöhlberg oder oben auf der "Bäuerin", manchmal auch im
Buchholzer Wald antreffen. Immer hatte er sein Stöckchen bei sich, mit dem er die Straßen und Gassen von Annaberg - stets mit wichtig inspizierenden
Blicken - von Unrat beräumte. Er liebte seine heimatliche Natur über die Maßen. Besang sie, verklärte sie und flüchtete sich in sie, wenn man ihm
übel mitspielte. Von seinen Waldgängen kam er gegen Nachmittag zurück. Am Rockaufschlag, oder im Winter am Filzhut, steckte ein frischgebrochenes
Fichtenzweiglein. Massenhaft vertrocknete fand man Jahre später in einer Schublade seiner Bleibe, - er hatte sich den Wald nach Hause geholt. Im
"Erzgebirgischen Hof", "Erzhammer", "Böhmischen Tor", "Schwan", "Wilden Mann" oder in der Gaststätte vom "Frohnauer Hammer" konnte man dann bis
in den Abend hinein Arthur begegnen.
Den gesamten Text können Sie im Buch "Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute"
von Gotthard B. Schicker lesen >>> Informationen
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