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Meinen Briefwechsel mit der FREIEN PRESSE zur Veröffentlichung bzw. der Einstellung der
Veröffentlichung dieses Beitrages und die anschliessende Diskussion um Ängste, Selbstzensur und Pressefreiheit finden Sie hier
Ein Erzgebirgsmythos
DIE LORENZIANER
Gemeinschaft in Christo Jesu
Zwischen den im 14. Jahrhundert angelegten bäuerlichen Bergsiedlungen Pockau und Lengefeld, unweit der
erzgebirgischen Bergstädte Olbernhau und Marienberg, liegt der 1945 nach Pockau eingemeindete Ortsteil Marterbüschel. Die meisten Anwesen im romantischen Flöhatal waren damals der Herrschaft
Niederlauterstein dienstverpflichtet und mußten neben ihren Abgaben aus dem Holz- und Mühlengewerbe in den fischreichen Gewässern Forellen für die Schloßherrschaft fangen.
Damals wie heute war das Holz aus den umliegenden Wäldern Rohstoff genug für den Auf- und Ausbau des
holzverarbeitenden Handwerks sowie der späteren bescheidenen Manufaktur- und Fabrikverarbeitung. Waren es in den vergangenen Jahrhunderten vor allem Gerätschaften, die der Bergbauer bei der Bearbeitung
des kargen Erzgebirgsbodens benötigte, so stand im 19.Jahrhundert die Herstellung von Kisten, Furnieren und Möbel im Mittelpunkt der Verarbeitung des Holzes. Durch die Anbindung Pockaus an das
Eisenbahnnetz im Jahre 1875 vollzog sich auch hier ein gewisser Anschluß an die übrige Welt und der Austausch von Erzeugnissen und Gedanken war nunmehr etwas weniger durch die Berge behindert...
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"Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute" von Gotthard B. Schicker lesen >>> Informationen
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