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Bruderherzen
"Dicknischl" der besonderen Art - Freimaurer der Annaberger Johannisloge
“Während die Brüder Großbeamte, wirkliche und stellvertretende, sich in einem besonderen Zimmer zum Eintritte
vorbereiteten, waren die Stifter der neuen Loge im Arbeitssaale versammelt ... " - so beginnt der Chronist Br. Friedrich Ludwig Meißner, zugeordneter Landesgroßmeister aus Leipzig seinen Bericht über die am 18.März 1855 "
Im Auftrag der Ehrwürdigsten Großen Landesloge des Königreichs Sachsen im Orient von A n n a b e r g
vollzogene Installation der gerechten und vollkommenen St. Johannisloge zum treuen Bruderherzen".
Mit dieser Lichteinbringung, wie die zermonienreiche und für den Außenstehenden noch immer mystisch erscheinende
freimaurerische Logeneinweihung auch genannt wird, verfügte Annaberg mit über eine der ersten Logen im erzgebirgischen Raum. Bereits am 2.4.1852 gab es die Loge als "Freimauerische
Vereinigung". Am 30.4.1854 beschlossen die Annaberger Brüder, sich um ein Konstitutionspatent bei der Großen Landesloge von Sachsen zu bemühen, welches ihnen dann auch - als 26. Tochterloge - am
24.10. 1854 ausgefertigt wurde.
Weitere Logengründungen sind für Mitte des 19. Jahrhunderts im Erzgebirge nachzuweisen, z.B.: "Archimedes zum
sächsischen Bunde" - Schneeberg,
" Zu den 3 Rosen im Erzgebirge" - Aue, " Zur Harmonie" - Chemnitz, (die Chemnitzer Freimaurerloge "Harraseiche" wurde erst 1924 selbständig) , "Rosenstock im Sachsenfelde" - Logenkränzchen in Schwarzenberg sowie eine Reihe weiterer Freimaurerklubs, u.a. in Zschopau und Geyer ("Hieronimus von Lotter zur Leuchte am Greifenstein") oder der sehr aktive Flöhatal-Klub.
Die Traditionen der Freimaurerlogen der großen sächsischen Städte reichen bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts
zurück und fanden...
Den gesamten Text können Sie im Buch
"Dicknischl - Erzgebirgsleute von damals und heute" von Gotthard B. Schicker lesen >>> Informationen
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