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Friseur
- der erste Friseur war ein Herr Wolff. Er muá ein ausgezeichneter Künstler seines Faches gewesen sein, da man damals auf üppige Haarpracht meist in Form von Perücken - besonders bei den Anstandsdamen, den Liebhaberinnen, Mütterspielerinnen und Soubretten großen Wert legte. Der damalige Friseur war demnach in erster Linie Perückenmacher. Erst später, als sich die Darsteller nicht mehr selbst schminkten, bildete sich auch am Annaberger Theater jene Berufskombination von Friseur/Perückenmacher und Maskenbildner heraus, wie es sie noch heute gibt.
Friedrich, Carl - war einer der beiden “Komischen Chargen“, die sich das
Annaberger Theater als sogenannte Fach-Schauspieler neben zwei weiteren “Komikern“, den Herren Hermann Maassberg und Gustav Pickert, im Jahre 1893 leisten konnte.
Fischer, Elga - Sopranistin der 60er Jahre, die beachtliche Erfolge weit
über Annaberg hinaus feiern konnte. Begeisterte Aufnahme fand hier ihre Interpretation der “Madame Butterfly“ von G. Puccini.
Freundschaftsverträge
- nannte man Vereinbarungen zum Zwecke einer besseren Partnerschaft zwischen Theater und Publikum . Der erste Vertrag dieser Art ist 1948 zwischen dem Orchester des Annaberger Theaters und dem Kulturorchester Aue unterzeichnet worden. Beide Klangkörper vereinigten sich kurze Zeit später zur “Erzgebirgsphilharmonie“. Zur Gewinnung von Publikum sind solche Verträge auch mit Betrieben abgeschlossen worden. Zwischen dem Theater und dem Dorfclub Frohnau kam 1965 ein solcher Vertrag u.a. zur Förderung des Frohnauer Laienschaffens zustande.
Freitreppe - die sogenannte Theater-Freitreppe, welche die Oberstadt mit
dem neuen Musentempel verbinden sollte, wurde im Jahre 1905 fertiggestellt. Jahrelang war sie – zumindest im Winter – eine gefahrvolle Stiege. Die Kinder konnten sich allerdings keine besser Ruschelbahn
(meist auf dem Schulranzen) von der Pestalozzi-Schule bis zur unteren Ernst-Thälmann-Srasse denken.
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