|
Warten auf Advent
Sommer im Weihnachtsland - Annaberger Impressionen
Mehr als drei Wochen unterwegs in der Erzgebirgshauptstadt Annaberg-Buchholz und der Region: Eindrücke, abseits der Touristenpfade, die das Bild vom
ewigen Weihnachtsland in seiner Vielfalt zeigen, aber auch relativieren. Nicht nur die zahlreichen Geschäfte, die im strahlenden Sommersonnenschein mit ihren Schwibbögen,
Räuchermännern oder Leuchterspinnen um Käufer werben, verweisen schon auf eine adventliche Atmosphäre, von der Spitze des Maibaums auf dem Annaberger Marktplatz grüßt
uns sogar schon ein (Weihnachts)-Fichtenbäumchen. Was aber gar nicht geht: ein Eiditsch-Verbot für Fischsemmeln auf der Kät!!!
GANZER BEITRAG
____________________________
Stockdumm fürs Volk und Marzipan
für den Bürgermeister
Aus der Geschichte des erzgebirgischen Apothekenwesens
Die vom Humanismus angeregte naturwissenschaftliche Forschung in Westeuropa führte insgesamt zu einem Fortschritt im Medizinal- und
Pharmaziewesen. Ausdruck dafür sind auch die im 16.Jahrhundert überall im Erzgebirge entstehenden Apotheken, teilweise medizinisch betreuten Spitäler sowie die Einsetzungen der
Stadtphysikusse, bzw. Bergärzte. Parallel dazu werden rechtliche Dokumente ausgearbeitet, die die bisherige Wildheit auf diesem Gebiet wenigstens einigermaßen unter Kontrolle zu
bringen versuchten.
GANZER BEITRAG
____________________________
Wenn sie nur fleißiger gebrauchet würden...
Aus der Geschichte der erzgebirgischen Kräuterheilkunde
„Es hat die gütige Natur so viele balsamische immergrünende Gewächse in diesem Gebirge nicht umsonst gepflanzt...“ - meint zurecht der Chronist des
Erzgebirges, Pfarrer Christian Lehmann aus Scheibenberg. Ihm ist es mit zu verdanken, dass wir einen bescheidenen Einblick in die Volksheilkunde der Erzgebirger erhalten, wie sie im
16./17. Jahrhundert in unserer Gegend verbreitet war.
GANZER BEITRAG
____________________________
1. Musikfest Erzgebirge Vom 3. bis 12. September 2010 an zehn Orten
Komponisten, Musiker, Orgelbauer und Sänger haben im und aus dem Erzgebirge eine beeindruckende Musikkultur entwickelt, die weit über
die regionalen Grenzen hinaus wirkte und auch den Glanz des Dresdner Hofes mit erstrahlen ließen. Mit den Silberfunden im 15. Jahrhundert entwickelte sich das
Erzgebirge zu einer Quelle der mitteleuropäischen Kultur.
GANZER BEITRAG
____________________________
Wieder mal: Echt Erzgebirge! Neues Logo: Gedacht. Gemacht. - Abgelacht!
Wenn man die Begründungen für das neue Erzgebirgs-Logo verfolgt, liest man so etwas wie Scham auf eine Jahrhunderte
alte Tradition heraus: Das Image des Weihnachtslandes und der Männlmacher ist den heutigen Marketingstrategen wohl zu profan, obwohl genau das den unverwechselbaren Reiz des
Erzgebirges ausmacht...
GANZER BEITRAG
____________________________
Terra natalis inkognita Mit ausländischen Gästen im weihnachtlichen Erzgebirge
Um den 3. Advent herum war ich mit ausländischen Gästen in Annaberg, Frohnau und Marienberg. Sie waren beeindruckt, begeistert und
meistenteils zufrieden – aber nicht mit allem. Ein Rundgang über die Weihnachtsmärkte, durch Gassen und Lokale, ins Theater und zu anderen
Künstlern, paradierenden Bergleuten, den Wiener Prater(?!) und wieder zurück.
GANZER BEITRAG
____________________________
Türken im Erzgebirge Den Sächsischen Hof zum qualmen gebracht
Seit per Volksentscheid in der Schweiz keine Minarette mehr errichtet werden dürfen, und bevor auch bei uns jemand zu einem
Volksbegehren gegen unseren Muselmanen unter den erzgebirgischen Räuchermännern aufruft, soll in aller Kürze geklärt werden, wie der Türke unter all die rauchenden Bergleute,
Förster, Nachtwächter, Besenbinder und christlich-keuschen Engel kam...
GANZER BEITRAG
____________________________
Spinnen im Erzgebirge Leuchter in lichthungriger Zeit
Es geht hier weder um komische Gefühlsausbrüche der Erzgebirger während der Weihnachtszeit, noch ist jenes langbeinige Tierchen gemeint, vor dem die Mädels auf
die Tische flüchten. Auch soll hier nicht das Spinnen von Wolle am Spinnrad in der Hutzenstube beschrieben werden. Vielmehr geht es bei unseren Spinnen um jene
Deckenleuchter, die nicht nur während der Weihnachtszeit
GANZER BEITRAG
____________________________
Beerenzeit im Erzgebirge
Erinnerungen an die sagenhaften Waldäugelein
Der Wald ist voll von ihnen. Auch wenn wir sie auf unseren Spaziergängen nicht gleich entdecken sollten. Sie sehen uns
überall aus ihren Verstecken an. Und wenn wir sie finden wollen, so müssen unsere Schritte langsamer werden und unsere Augen aufmerksamer...
GANZER BEITRAG
____________________________
Spätsommer in Annaberg
Von einem alten Haus, seinem Geist, einer Schmiede, Gaststättenempfehlungen in Annaberg-Buchholz,
vielen Hexen, dem Bettelstudent auf den Greifensteinen und der ewigen Suche nach dem Frohnauer Hammer
Zu den Beiträgen
____________________________
Wundersame Abendruh des Klaanen Getu...
 Neues vom "Kaufmann und Poeten": Ein bisher unbekanntes Gedicht von Arthur Schramm wird hier erstveröffentlicht und läßt leise
Töne unseres sonst oft lauten Originals hören. Außerdem: der Messe-Ehrenpass des Erfinders und Kaufmanns Schramm zu Ehren seines 60. Besuchs in Leipzig.
GANZER BEITRAG
____________________________
„DICKNISCHL“-Premiere in Annaberg
Anfang Oktober hatte mein neues Buch „DICKNISCHL – Erzgebirgsleute von damals und heute“ Premiere in Annaberg.
GANZER BEITRAG
____________________________
AKTUELL
E wahrer Edelstaa Frohnauer Hammer endlich mit Holzschindeln gedeckt
Am 4.4.2008 um 13 Uhr war es endlich so weit: Das Dach des alten Hammerwerkes in Frohnau ist vollständig mit über 40.000 Holzschindeln fertig gedeckt.
GANZER BEITRAG
____________________________
THEMEN
Die weibliche Seite der Erzgebirgs-Poesie
Kinder, Kochtopf und Kirche waren – und sind schon wieder – die bevorzugten und von männlicher Seite wohlgelittenen Refugien der
meisten Erzgebirgsfrauen. Daher sind nur wenige anzutreffen, die ihren Blick über den Webstuhl oder Klöppelsack erhoben haben, um die kleine Welt um sich auch
lyrisch oder gar mit Prosatexten einzufangen.
GANZER BEITRAG
____________________________
Meine Lieblingskneipen in Annaberg-Buchholz
Ein Geschmacks-Report
Nach meinen beiden historischen Kneipen-Rundgängen auf dieser Seite, ist es an der Zeit, ein paar Eindrücke wiederzugeben, die ich bei Besuchen
in Annaberger und Buchholzer Gaststätten im Jahr 2007 sammeln konnte...
GANZER BEITRAG
____________________________
Die Annaberger Krankheit
Zu einem scheinbar unerklärbaren Phänomen zwischen 1712 und 1720
„Verrückte hat es in Annaberg schon immer gegeben”, meinte ein seriöser Herr, den ich
auf jene Erscheinung hin ansprach, die sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in unserem Erzgebirge – insbesondere aber in Annaberg – zugetragen hat und die in die internationalen
Archive für Psychiatrie als „Die Annaberger Krankheit” einging.
GANZER BEITRAG
____________________________
Kriminelles aus dem Erzgebirge
"Haltet den Pfaffen!" - Neuer Roman über den Pestpfarrer
von Annaberg, Uhle, von Joachim Mehnert erschienen
Nachdem sich der Annaberger Joachim
Mehnert in seinen kurzweiligen Büchern bereits mit dem lüsternen Mönch auf der Burg Schlettau befasst hat, wahre Geschichten um Adam Ries neu erzählte oder die ungewöhnliche Frau Barbara
Uthmann vorstellte, widmet er sich nun in seinem neuen Roman Wolfgang Uhle, der landläufig als der Pestpfarrer des Erzgebirges bekannt geworden ist.
GANZER BEITRAG
____________________________
Applaus vom Tolerhanstonl
Beachtenswertes Doppel-CD-Album erschienen – Stefan Gerlach singt Lieder von Anton Günther
Sie war überfällig, sie lag irgendwie in der Luft, man hatte sie sich gewünscht –
und nun ist sie endlich da: die CD mit an die zwanzig Lieder vom Günther Anton. Besungen, arrangiert, bespielt, produziert und herausgegeben vom Gerlach-Stef (Stefan Gerlach) aus Zwönitz.
GANZER BEITRAG
____________________________
Buchholz - Eine kulturvolle Stadt im 19. Jahrhundert
Buchholz - Die unbekannte Sommerfrische
Noch immer fristet Buchholz sein Dasein als Stief-Schwestern-Stadt im schattenreichen Weichbild Annabergs.
Durch jene zwanghafte Lebensgemeinschaft, die sich späterhin in der Bindestestrichstadt Annaberg-Buchholz noch stärker ausprägen wird, ist die einst
schöne Terrassenstadt offenbar behindert, an die kulturellen Leistungen und künstlerischen Äußerungen anzuknüpfen, wie sie dort vor über 150 Jahren existierten.
GANZER BEITRAG
|
ANNABERGER THEATER A-B-C 99 Schlag- und Stichworte Von Gotthard B. Schicker VORHANG AUF >>>
|
|
|
Eine Übersicht zu den zahlreichen weiteren Texten
über das Erzgebirge und Erzgebirger auf dieser Seite finden Sie hier im Überblick
____________________________
Kontakt: Gotthard Schicker (email)
|